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Flumenthal
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Bau- und Werkkommission

Die Bau- und Werkkommission besteht aus 5 Mitgliedern. Sie kümmert sich im weiteren Sinn um alles Bauliche: Einerseits um private Bauvorhaben, indem sie Baugesuche einfordert, prüft, Verfahren mit weiteren Stellen koordiniert und Bewilligungen ausstellt; im weiteren Sinn auch, indem sie Bauland ein- oder umzont. Andererseits ist sie auch verantwortlich für die öffentlichen Bauten: Strassen, Schulhaus, Kanzlei, Wasser- und Abwasserleitungen - und alles, das damit zusammenhängt.

 

Die Bau- und Werkkommission sucht Sie als Ersatzmitglied - Ersatzmitglied gesucht

Sprechstunde BWK

Die BWK nimmt sich Zeit für Ihre Anliegen oder Fragen bezüglich Bauprojekten der Gemeinde oder Ihrem eigenen Bauprojekt.

 

Termine:

Dienstag in jeder geraden Kalenderwoche von  19–20 Uhr.

E-Mail  - bwk(at)flumenthal.ch - Telefon - 079 746 46 61.

Timo Grossenbacher - neues Mitglied der Bau- und Werkkommission

Timo Grossenbacher ist seit Juni reguläres Mitglied der Bau- und Werkkommission. Damit ist diese Kommission erstmals seit gut einem Jahr wieder vollständig besetzt. Als gelernter Hochbauzeichner übernimmt T. Grossenbacher das Ressort Baugesuche. Wir freuen uns über die Ergänzung unseres Teams durch ein junges, motiviertes und fachlich bestens gerüstetes Mitglied.


eMailadresse: baugesuche(at)flumenthal.ch

Bau- und Werkkommission

Ressortleitung Stefan Sury032 637 37 67
Ressortleitung Stv. Nathalie Stampfli 032 637 08 13


Bau- und Werkkommission bwk(at)flumenthal.ch

Präsident Steiner Felix, Lindenweg 15079 746 46 61
MitgliederAst Toni, Jurastrasse 7
Stampfli Thomas, Lättacker 12

Röthlisberger David, Rüttistrasse 5
bauland(at)flumenthal.ch

Grossenbacher Timo, Höflisgasse 16
baugesuche(at)flumenthal.ch
Ersatz

Vakant

WegmacherRobert Christen, Höflisgasse 11079 656 50 04

r.christen(at)greenmail.ch

Brunnmeister Stampfli Daniel, Kirchgasse 36032 637 08 13
Brunnmeister Stv.Schnider Hansjörg, Länggasse 4 032 637 24 55
WinterdienstStampfli Reto, Kirchgasse 20079 455 47 10
Steffen Werner, Werkstrasse 35032 637 16 87
Hauswart Schulhaus
und Werkgebäude
Stefan Feier, Rüttistrasse 13

032 637 35 12


Gruppenwasserversorgung Unterer Leberberg GWUL
DelegierteStampfli Daniel, Kirchgasse 36
von Bergen Rudolf, Hubelweg 32


ZAUL ARA Unterer Leberberg    ARA Flumenthal

Vorstandsmitglied Flückiger Max, Kirchgasse 5
DelegierteToni Ast, Jurastrasse 7
von Bergen Rudolf, Hubelweg 32

Aktuelles aus der Bau- und Werkkommission

Hier erhalten Sie Informationen über aktuelle und zukünftige Themen. Bei Fragen steht Felix Steiner, Präsident Bau- und Werkkommission, gerne zur Verfügung - Tel. 079 746 46 61 - bwk(at)flumenthal.ch

Wie weiter mit der Sanierung Baselstrasse und den Verkehrsmassnahmen?

Von Felix Steiner

 

Die meisten Besucher haben die Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2016 nach dem Nichteintretensentscheid einigermassen ratlos verlassen. Dass Diskussionsbedarf zu den Themen Baselstrasse und Verkehrsmassnahmen bestanden hätte, wurde im Traktandum «Verschiedenes» klar, wo viele Fragen nachgeholt wurden. Eine Diskussion hätte auch den Behörden geholfen, festzulegen, wie es mit diesen Themen weitergehen soll.

 

Worum es nicht gegangen wäre

Das asm-Projekt ist fast abgeschlossen. Bewilligt wurde es durch das Bundesamt für Verkehr, Kosten und Verantwortung trägt die asm. Zu diesem Projekt gehört die Einengung bei der Überführung T5, die Schliessung des Bahnübergangs Rüttistrasse, die Erschliessung des Bahnhofs über die Rötistrasse und Tempo 30 auf der Baselstrasse. Daran gibt es nichts zu rütteln. Es gilt, sich mit der Situation zu arrangieren.

 

Worum es gegangen wäre

Die Baselstrasse ist in einem schlechten Zustand – auf dem Sanierungsprogramm der BWK hat sie höchste Priorität. Die Sanierung einer Gemeindestrasse ist eine Gemeindeaufgabe - und entgegen vieler Behauptungen leider nicht jene der asm. Deswegen haben wir einen entsprechenden Kredit beantragt. Wo die asm die Baselstrasse beschädigt hat, übernimmt sie die Sanierung. Dadurch wird die Fläche, welchen die Gemeinde sanieren muss, kleiner. Kurz: Die Kosten für die Gemeinde sinken dank der asm.

 

Als dorfweite Verkehrsmassnahmen waren nach Fragebogen, Verkehrsmessungen, Informationsveranstaltung und Gesprächen folgende Massnahmen geplant: Genereller Rechtsvortritt, Fahrverbot für Nicht-Zubringer, Tempo 50 dorfweit und lokale Massnahmen (z.B. Einengung Einfahrt Vorstädtliweg, Zebrastreifen Werkstrasse). Die Rückmeldungen der letzten Fragebogen flossen in das Projekt ein: so sollte die Parkplatzsituation Chäsi verbessert werden, die Einengung Kirchgasse wurde entfernt.

 

Worum es nun gehen wird

An der Sanierungsbedürftigkeit der Baselstrasse hat sich durch das Nichteintreten nichts geändert. Bleiben wir tatenlos, verschlechtert sich ihr Zustand. Es kommt zu Folgeschäden und Mehrkosten. Je grossflächiger eine Sanierung ist, desto günstiger und langlebiger ist sie. Aus fachlicher Sicht ist die einzig sinnvolle Lösung, die ganze Baselstrasse – also asm- und Gemeindeteil – gleichzeitig zu sanieren. Die asm wird ihre Arbeiten 2017 abschliessen. Eine Folge des Nichteintretens ist, dass wir nun von der asm abhängig sind.

 

Die aktuelle Sicherheitssituation an der Baselstrasse ist ungünstig: Südseitige Einengungen wurden umgesetzt, was den Verkehr gegen Norden – in Richtung des Trottoirs und der Ausfahrten – drückt. An der GV hätten wir beantragt, auch nordseitige Einengungen umzusetzen, um Trottoir und Ausfahrten zu schützen. Das Nichteintreten hat dies verhindert. Das Sicherheitsproblem wurde durch das Nichteintreten nicht gelöst, es wurde verschärft.

 

Bei den dorfweiten Verkehrsmassnahmen besteht kein Zeitdruck. Gemeinderat und BWK haben deswegen entschieden, sie vorerst ruhen zu lassen. Ob das im Sinne der Mehrheit ist, bleibt offen. Fakt ist, dass sich mehr als die Hälfte der Fragebogen-Teilnehmer dafür aussprach, die Verkehrssituation zu verbessern. Es scheint aber unmöglich, eine konkrete Lösung zu finden, die mehrheitsfähig ist.

 

Dass die Diskussion an der GV unterblieb, bedauern wir. Wir setzen auch weiterhin auf den Dialog. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Einwände haben, steht Ihnen dafür Felix Steiner, Präsident der BWK gern zur Verfügung.

Bau- und Werkkommission - im Juli 2016

 

Robert Christen wird neuer Gemeindearbeiter

Als Heinz Wälti pensioniert wurde, trat er nicht in den Ruhestand, er trat als Wegmacher in den Dienst der Gemeinde. Das ist nun sechs Jahre her.


Per 31. Juli wird Heinz Wälti kürzer treten und diese Aufgabe niederlegen. Am 1. Juli wird Robert Christen, im ‚Chalet‘ an der Höflisgasse wohnhaft, die Nachfolge antreten. Während einer kurzen Übergangsphase im Juli werden beide gemeinsam für Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde sorgen. Wir freuen uns sehr, in Robert Christen einen handwerklich erfahrenen, motivierten und lokal verankerten Wegmacher gefunden zu haben und wünschen ihm einen gelungenen Start und viel Freude an seinem Job.


Heinz Wälti danken wir, und man darf wohl sagen im Namen aller Einwohner, ganz herzlich für sein Engagement, seinen unermüdlichen Einsatz während der letzten sechs Jahre, seine Begeisterung für die Gemeinde und ihre Werke. Er hinterlässt grosse Fusstapfen, Strassen in bestem Zustand und einen Werkhof in ausgezeichneter Verfassung. Merci, Heinz!

Bau- und Werkkommission - im April 2016

 

Umbau asm startet im Juni

Der asm liegt eine rechtskräftige Bau-Bewilligung für den geplanten Umbau (Rückbau Bahnhof, Neugestaltung Bahnhofplatz, Barrieren Kirchgasse, Schliessung der anderen Übergänge) vor. Die Arbeiten werden zwischen Juni und Dezember 2016 ausgeführt; im Herbst ist eine Totalsperre mit zum Teil Busersatz zwischen Flumenthal und Wiedlisbach geplant. Die asm wird zu gegebener Zeit per Flyer informieren.


Wegmacher

Um zwei Strassenecken weiss man, dass unser Gemeindearbeiter Heinz Wälti im Anmarsch ist, sobald man das regelmässige Tuckern seines Fahrzeugs, das er passenderweise „Tukkerli“ getauft hat, hörbar wird. Dieses geschätzte, ordnungverheissende Geräusch wird man ab dem kommenden Juli seltener vernehmen: Heinz Wälti wird seinen Posten altershalber niederlegen. So gern wir ihn vom Gegenteil überzeugen würden, verstehen wir seine Beweggründe bestens und sind ihm von ganzem Herzen dankbar für den wertvollen Dienst, den er der Gemeinde in den vergangenen sechs Jahren erwiesen hat. Und mit Freude erinnern wir uns dabei an eine der letzten Gemeindeversammlungen, an der jemand aufstand, Heinz Wälti lobte und dieser Dank von der Versammlung mit Applaus bekräftigt wurde. In diesem Sinne applaudieren wir Heinz nochmals kräftig.


Bauland

In der Bauzone sind ca. 30 Grundstücke mit einer gesamten Fläche von rund 33‘000 m2 unbebaut. Auf diesem Land könnten 60 Einfamilienhäuser (EFH) erstellt werden. Von den 30 Grundstücken steht derzeit aber nur eines zum Verkauf (Jurastrasse 14). Da eine rege Nachfrage besteht, arbeiten Gemeinderat und BWK zusammen mit dem Kanton und den Grundeigentümern daran, Bauland verfügbar zu machen. Für den Gemeinderat hat das Thema höchste Priorität, er strebt ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum an.


Aarbächli

Im letzten Mai trat das Aarbächli unterhalb der Höflisgasse über die Ufer und richtete dabei einigen Schaden an. Als einzige nachhaltige Lösung erachtet die BWK den Rückbau der Röhren, welche im Aarbächli verlegt sind. Sie arbeitet zusammen mit dem Kanton und den betroffenen Grundeigentümern an einer entsprechenden Lösung.

Bau- und Werkkommission - im Dezember 2015

 

Umfrage Verkehrssicherheit
Im Sommer führte die Bau- und Werkkommission eine Umfrage zur Verkehrssicherheit in Flumenthal durch. Die Fragebogen wurden mittlerweile vollständig ausgewertet. Gerne teilen wir einige Highlights daraus mit Ihnen:


- 93 Fragebogen wurden ausgefüllt und retourniert; die Rücklaufquote liegt damit bei rund 20% (siehe Grafik 1).


- Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt bei rund 50 Jahren. Nur 4% der Fragebogen wurden von Personen unter 30 Jahren ausgefüllt.


- Der Verkehr wird als sicher eingestuft (Durchschnitt 3.1 bei einer Skala von 1 für «unsicher» bis 4 für «sehr sicher»). Am sichersten fühlen sich Autofahrer (3.15), weniger sicher Velofahrer (3.1), am wenigsten sicher Fussgänger (3.03). Mit zunehmendem Alter nimmt das Sicherheitsempfinden ab. Als Orte mit Konfliktpotential werden am häufigsten Rüttistrasse, Länggasse und die Bahnübergänge genannt (siehe Grafik 2).


- Die Situation für Schulkinder wird als weniger sicher eingestuft (2.4 von 4). Als grösste Gefahr werden wiederum die Rüttistrasse und die Querung der Höflisgasse (fehlende Fussgängerstreifen) genannt.


- 62% der Teilnehmer denken, dass Tempo-30-Zonen die Verkehrssicherheit erhöhen. 52% finden die bestehende Tempo-30-Zone im Unterdorf richtig (wobei 10 Personen diese bei Eröffnung der Umfahrung Kieswerk aufheben wollen). 60% können sich weitere Tempo-30-Zonen vorstellen (primär entlang von Rüttistrasse, Rötistrasse, Jurastrasse und Länggasse). Nur 42% wünschen sich eine dorfweite Tempo-30-Zone.


- 76% finden, dass Durchgangsverkehr vorhanden ist; 40% empfinden diesen als Problem. Störender Durchgangsverkehr wird klar Kirchgasse, Höflisgasse und Baselstrasse zugeordnet.


- Die Situation bei den öffentlichen Gebäuden (Schule, Chäsi, Post etc.) und bei den Parkplätzen wird mit 2.7 unterdurchschnittlich sicher eingestuft; Probleme werden primär bei Post, Raiffeisen, Kirche, Schule und Chäsi erkannt.


- Der Zustand der Werke erhält folgende Noten (1 für «schlecht», 4 für «sehr gut»): Trottoirs  3.2, Strassen 3.2, Strassenbeleuchtung 3.1, Winterdienst 3.0, Signale 3.0, wobei 3.0 der Wertung «gut» entspricht.


- Der öffentliche Verkehr wird mit 3.0 benotet (1 für «schlecht», 4 für «sehr gut»). Abzüge werden hauptsächlich gemacht für die fehlende direkte Verbindung in Richtung Luterbach/Wasseramt, den fehlenden Anschluss im Unterdorf und die sporadischen Abend- und Wochenendfahrzeiten.

Grafik 1 - Rücklauf Fragebogen nach Alterstruktur
Grafik 2 - Rückmeldung Verkehrssicherheit

Zum vergrössern klicken Sie auf die Grafik.

Weitere Informationen aus der Bau- und Werkkommission - im Dezember 2015


Bauland in Flumenthal
 

Am 28. Oktober führte der Gemeinderat eine Informationsveranstaltung zum Thema Bauland durch; eingeladen waren alle Eigentümer von nicht überbautem Bauland in Flumenthal. Das Interesse war rege, rund die Hälfte der Eingeladenen nahm teil.

In Flumenthal sind ca. 25 Grundstücke in der Bauzone nicht bebaut. Sie haben eine Fläche von ungefähr 30’000 m2 und böten damit Platz für 50 Einfamilienhäuser. Während eine rege Nachfrage nach diesem Land besteht, stehen die meisten Grundstücke nicht zum Verkauf. Gleichzeitig ist die Bevölkerung von Flumenthal in den letzten 20 Jahren um rund 10% zurückgegangen. Gemeinderat sowie Bau- und Werkkommission behandeln das Thema Bauland deswegen mit höchster Priorität. Wenn Ihnen Bauland gehört, das zum Verkauf steht, unterstützt Sie die Bau- und Werkkommission gern. Kontakt: Felix Steiner, bwk(at)flumenthal.ch, 079 746 46 61

 

Auswertung Fremdwasser 

2012 leitete Flumenthal pro Minute noch 550 Liter sauberes Quellwasser in die ARA. Dies verursachte der ARA unnötige Kosten, weswegen sie seit 2014 Gebühren auf Quellwasser erhebt. Durch diverse Massnahmen (Ableitung der Quelle und von Brunnen in die Aare, Versickerung von Brunnwasser) konnte die Bilanz massiv verbessert werden: Heute werden pro Minute noch 40 Liter Sauberwasser in die ARA geleitet – das ist eine Reduktion um 93%!

Bau- und Werkkommission - im September 2015

 

Fragebogen Verkehrsmassnahmen

Von rund 450 ausgeteilten Fragebogen gingen 93 zurück – dies entspricht einer erfreulichen Rücklaufquote von 20%. Für Ihre Teilnahme danken wir Ihnen herzlich. Die Auswertung hat eben begonnen, erste spannende Schlüsse lassen sich ziehen: So wird die Verkehrssicherheit insgesamt mit «gut» bewertet (Durchschnitt über alle Teilnehmer für Auto, Velo und Fussgänger: 3.1, wobei 1 «unsicher» und 4 «sehr sicher» ist). Das Sicherheitsempfinden nimmt aber mit steigendem Alter ab (unter 30-Jährige: 3.42, 30–50-Jährige: 3.17, über 50-Jährige: 2.95). Mehr Details folgen in einer kommenden Ausgabe. 

 

Mehrjahresprogramme

Die Bau- und Werkkommission hat den Bestand aller Strassen sowie der Gebäude mit Umschwung (Schulhaus, Kanzlei, Kindergarten, alnttes Feuerwehrmagazin) aufgenommen und daraus Mehrjahresprogramme erstellt, damit sich die kommenden Investitionen und Unterhaltsarbeiten besser planen lassen. Für 2016 sieht die BWK die Sanierung des Bornerichwegs (inkl. Wasser und Kanalisation) und der Hauswartwohnung sowie den Ersatz des Schliesssystems im Schulhaus vor. Der Kindergarten bleibt ein «Sorgenkind». In den nächsten Monaten sollen auch für Wasser und Abwasser Mehrjahresprogramme erstellt werden. 

 

Mitglied und Ersatzmitglied

Falls Sie die oberen beiden Themen interessieren: Die Bau- und Werkkommission sucht nach einem Ersatzmitglied. Ein junges und engagiertes Team erwartet Sie, die Tätigkeit wird entschädigt. Felix Steiner, 079 746 46 61 oder bwk(at)flumenthal.ch freut sich über Ihre Kontaktaufnahme. 

Bau- und Werkkommission Flumenthal - im Juni 2015

Umfahrungsstrasse Kieswerk

Beim Bau der Umfahrungsstrasse stiess die Vigier auf belastetes Material. Dessen sachgerechte Entsorgung verzögerte den Bau. Falls keine ausserordentlichen Ereignisse mehr eintreffen, ist folgender Zeitplan vorgesehen: Einlenker Kantonsstrasse im Sommer und Herbst, Belagsarbeiten im Oktober, Fertigstellungsarbeiten im November, Inbetriebnahme im Januar 2016, Fertigstellung gesamte Anlage Sommer 2016.

 

asm: Umbau der Bahnanlagen 

Während der Projektauflagefrist haben mehrere Parteien Einsprache gegen das Umbauprojekt der asm erhoben. Unter dem Vorsitz des Bundesamtes für Verkehr (BAV) fand im Februar eine Einigungsverhandlung statt, dabei konnte kein Konsens erreicht werden. Das BAV wird im Sommer über die Einsprachen entscheiden. Der aktuelle Zeitplan der asm sieht den Baubeginn für Frühling 2016 vor, mit einer rund einmonatigen Totalsperre des Bahnbetriebs im April/Mai 2016.

 

Sanierung Baselstrasse

Die Bau- und Werkkommission plant, im Rahmen des asm-Umbaus die Baselstrasse zu sanieren (Ersatz Deckbelag, bauliche Massnahmen für Tempo 30, allenfalls Bau von Parkplätzen). Falls Finanzkommission und Gemeinderat dem Projekt zustimmen, dürfte es im Dezember 2015 der Gemeindeversammlung vorgelegt und 2017 ausgeführt werden.

 

Gebühren für Brunnen und Quellen

Am 27. Mai wurde in der Gemeinde das Quell- und Brunnwasser gemessen, da dieses seit 1. Januar teils gebührenpflichtig ist. Die voraussichtlichen Kosten werden den Brunneneigentümern im Juni mitgeteilt, die Rechnungen etwas später versendet.

 

Dorfweite Verkehrsmassnahmen

In den kommenden Wochen werden Sie einen Fragebogen zur aktuellen Verkehrs-lage (Gefahren, Herausforderungen, Verbesserungen) in Flumenthal erhalten. Wir freuen uns, wenn Sie uns in dieser Sache mit Ihren Erfahrungen und ihrer Meinung unterstützen.

Bau- und Werkkommission Flumenthal - im Dezember 2014

Überarbeitung des Reglements über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren (GBR)

Das Reglement, welches die einmaligen und jährlichen Abgaben für Wasser und Abwasser regelt, wird nach 12 Jahren einer Gesamtrevision unterzogen und der Gemeindeversammlung vom 16. Dezember vorgelegt.

Die Gebühren unterstehen neu der MwSt.-Pflicht; auf Brunnwasser werden verursachergerechte Wasser- und Abwassergebühren erhoben*. Für Löschwasser wird eine Grundgebühr von CHF 50.– pro Jahr und Haushalt oder Betrieb eingeführt. Die Bemessungsgrundlagen für Anschluss- und Benützungsgebühren ändern auf Bruttogeschossfläche statt zonengewichteter Fläche. Die Sonderregelung für Landwirtschaftsbetriebe wird aufgehoben. Die Höhe der bestehenden Gebühren soll beibehalten werden – jedoch gibt es davon drei wesentliche Ausnahmen: die Verbrauchsgebühr für Wasser wird günstiger (CHF 0.70 statt 1.00), für Abwasser teurer (CHF 2.90 statt 2.85) und zu den Gebühren kommt die MwSt. hinzu.

 

* Abwasser (Quellwasser) ist bei Versickerung gratis, bei Einleitung in die Sauberwasserleitung pauschal CHF 100.– pro Jahr, bei Einleitung in die Kanalisation CHF 120.– pro Minutenliter und Jahr. Quellwasser CHF 10.– pro Minutenliter. 

 

Verkehrsmessungen und Baselstrasse

Seit 2009 ist ein Legislaturziel des Gemeinderats, «Tempo 30» dorfweit zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen. Die Bau- und Werkkommission hat erste Schritte dazu unternommen und im Oktober und November im gesamten Dorfgebiet Verkehrsmessungen (Geschwindigkeit, Art und Anzahl der Fahrzeuge) durchgeführt. Die Resultate – welche noch nicht vorliegen – werden erlauben, die notwendigen Massnahmen zu definieren. Sobald dies geschehen ist, werden wir wieder informieren.

 

Die Baselstrasse weist einen schlechten Zustand auf. Da sie von dem geplanten Bipperlisi-Umbau direkt betroffen ist, prüft die BWK, ob die Strasse gleichzeitig mit dem asm-Projekt (ca. Herbst 2015–Frühling 2016) saniert werden soll. Dazu hat sie mehrere Variantenstudien erstellen lassen. Die favorisierte Variante wird in einer der nächsten Ausgaben des Newsletters präsentiert.

Bau- und Werkkommission Flumenthal - im August 2014

Umbau der Bahnanlagen

Das Eisenbahngesetz verpflichtet die asm, Betreiberin des «Bipperlisi», unbewachte Bahnübergänge zu sichern. In diesem Rahmen plant die asm seit Längerem, ihre Bahnanlagen in Flumenthal komplett zu überholen. Das aktuelle Projekt umfasst:

* Schliessung aller Strassen- und Fussgängerquerungen ausser Kirchgasse

* Neugestaltung Knoten Kirchgasse/Baselstrasse

* Rückbau Bahnhof, Neugestaltung Areal

* Erschliessung des Bahnhofs von der Jurastrasse her, auch für Autos (Ausbau Bahnhofweg)

* Bau von Parkplätzen am Schmittenweg

* Verengung der Überführung Baselstrasse/T5 auf eine Spur (auf Höhe Rest. Lavande) mit Tempo 30

 

Teile des Projekts (Knoten Kirchgasse, Erschliessung Rest. Lavande, Rückwärtige Erschliessung Bahnhof) wurden eng mit der Gemeinde abgestimmt. Am 11. August fand ein Informationsanlass zum Thema statt. Das Projekt wird voraussichtlich von Mitte August bis Mitte September öffentlich aufliegen; Betroffene können während der Auflage Einsprache gegen das Vorhaben erheben.

 

In der heutigen Form hat das Projekt keine Kostenfolge für die Gemeinde. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, keine Einsprache zu erheben und das Vorhaben im Grundsatz zu unterstützen. Er ist überzeugt, dass mit der aktuellen Lösung das Optimum zwischen finanziellen und verkehrstechnischen Auswirkungen sowie Sicherheitsaspekten gefunden wurde. Die BWK erarbeitet derzeit ein Verkehrskonzept, um die Auswirkungen der Schliessung «Bahnübergang Rüttistrasse» auf das Oberdorf zu minimieren.

Einweihungsfeier des neuen Schachenbachs

Am 25. Juni 2014 wurde der «Neue Schachenbach» – stellvertretend für die neue Quell- und Regenwasserleitung zwischen Kirche und Aare – mit einer kleinen Feier eröffnet. Anwohner, Bauunternehmer, Ingenieure, Unterstützter, Behördenmitglieder und Betroffene fanden zusammen, um an einem dieser seltenen, herrlichen Sommerabende bei Wurst, Kartoffelsalat und Ansprachen auf das erfolgreiche Projekt anzustossen.