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Flumenthal
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Portraits

In diesem Register stellen wir Ihnen Personen aus der Gemeinde Flumenthal vor.

Öises neue Mitglied im Gemeinderat

Von Gaby Schneeberger

 

Unsere Ersatz-Gemeinderätin Barbara Bieri ist gelernte Pflegefachfrau, diplomierte Hebamme und Mutter von drei Kindern. Sie wohnt mit Ihrer Familie seit fünf Jahren in Flumenthal, direkt neben der Gemeindeverwaltung. Ihr Mann führt eine Arzt-Praxis in Solothurn. Aufgewachsen ist Barbara in Rüedtlingen-Alchenflüh.

 

Da Barbara schon früh ihre Eltern verlor, legt sie viel Wert, mit Bewusstheit im Hier und Jetzt zu leben. Zurzeit macht Barbara eine Weiterbildung als Still-Laktationsberaterin. Ab diesem Herbst wird Sie wieder als selbständige Hebamme Schwangerschaftsvorsorge und Wochenbettbetreuungen durchführen. Nach einigen Vorgesprächen beschloss sie, als Ersatz-Gemeinderätin parteilos zu kandidieren.

 

Der Gemeinderat heisst Barbara Bieri herzlich willkommen im Team und freut sich auf die Zusammenarbeit und auch mal auf einen Schlummertrunk im „Neuhüsli“.

Üsi neui Präsidentin der Kommission Umwelt und Energie

von Gaby Schneeberger

 

Nach nur einem halben Jahr in der Kommission U&E wurde Brigitte Wagner infolge der Demission von Frau Maissen per 1. Juli zur neuen Präsidentin gewählt.

 

Frau Wagner wohnt seit 2004 in Flumenthal, ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn. Aufgewachsen ist Brigitte in Attiswil, wo sie noch im „Turnverein Satus“ und bei den Landfrauen aktiv ist. In Flumenthal war sie viele Jahre im Vorstand der Sportschützen Flumenthal.

Einige Leute kennen sie hier, denn sie führt einen kleinen und feinen Coiffeur-Salon an der Schulhausstrasse.

 

Ihr schweben viele Projekte vor. Sie setzt sich ein für ein Naturprojekt mit der Primarschule, für die Umwelt und das Recycling.

Neben ihrem Hobby Turnen, Werken und Malen ist Brigitte oft in ihrem Garten anzutreffen.

Hat sie einen Traum? Ja, gerne würde sie in der Toskana einen Malkurs besuchen. Diesen Wunsch möchte sie sich erfüllen.

 

Wir wünschen Brigitte Wagner alles Gute in Ihrem neuen Amt!

Üse neu Wegmacher - Robert Christen

Von Gaby Schneeberger

 

Seit dem 1. Juli 2016 ist Robert Christen unser neuer Wegmacher. Schon nach dieser kurzen Zeit erzählt er mir von vielen schönen Begegnungen mit Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

Auch ausserhalb des Werkhofes gibt es viel anzupacken. Robidogs leeren, Strassen wischen, ausholzen, Wege begehbar machen, Ränder jäten und vieles mehr. Robert Christen ist ein Allrounder mit viel handwerklichem Geschick, viel Erfahrung und ein angenehmer Gesprächspartner! Er hat ‚Baujahr‘ 1963, ist verheiratet mit Yvonne und hat einen Sohn. Seine Frau ist als Verträgerin für unsere Gemeinde tätig. Der gelernte Elektromechaniker war früher auf dem Bau tätig. Danach  hat er 28 Jahre in der Tela Niederbipp gearbeitet, hat später zum Gewächshausbau gewechselt und war dabei in der ganzen Schweiz unterwegs.

Sein ausserordentliches handwerkliches Geschick kommt nun unserer Gemeinde zugute.

 

Vor kurzer Zeit hat Robert Christen mit einem Flyer seine Dienste als Unternehmer den Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Gemeinde angeboten.

 

In seiner Freizeit widmet er sich gerne seinem Hobby, dem Zusammenbau seines Jeep CJ6, Baujahr 1972. Im Moment ist zwar erst das Chassis zu sehen, denn die vielen anderen Teile sind noch in Kisten. Gerne widmet er seine Zeit seinem Hund und seinem schönen Chalet, das auch in Schuss gehalten werden will.

 

Wir wünschen Röbi herzlich alles Gute in seinem neuen Amt.

Üse neu Schulhausabwart Stefan Feier

Stefan Feier im Einsatz


Stefan Feier, seit zwei Wochen unser neuer Schulhausabwart, ist in einer hektischen Phase gestartet. Das Musical „Lalmeon“ wird vorbereitet. Es wird gebastelt, gemalt, Pinsel ausgewaschen und dabei auch Farbe verspritzt. Keine ruhige Einarbeitungsphase.

Stefan Feier wurde von allen, von seinem Vorgänger Christian Jau, von den Lehrpersonen und von den Kindern sehr herzlich empfangen. Die nette wertschätzende Stimmung sei äusserst angenehm.

 

Stefan Feier wohnt mit seiner Frau Linda und den Töchtern Jasmin und Vanessa seit 2000 in Flumenthal. Aufgewachsen ist er in Hubersdorf und hat bei der Firma Ghielmetti seine Lehre als Mechaniker abgeschlossen. Bis zum jetzigen Wechsel war der 48 Jährige während 22 Jahre als Schichtarbeiter bei der Kebag tätig. Die Vierschicht-Arbeit sei manchmal schon schwierig gewesen. Tagsüber war es nicht immer einfach, mit zwei kleinen Kindern auszuruhen und an manchen Anlässen konnte er wegen den sehr unterschiedlichen Arbeitszeiten gar nicht teilnehmen.

 

Die Umstellung auf die neue Aufgabe bereite ihm keine Mühe. Jetzt freue er sich auf einen kurzen Arbeitsweg und mehr Zeit für die Familie - gute Gründe für einen Neuanfang.

 

Die Arbeit im Freien, der Kontakt zu vielen ‚kleinen und grossen‘ Menschen und auch das Unterhalten der verschiedenen Gebäude machen seinen neuen Beruf abwechslungsreich und spannend.

 

Ausgleich zum Beruf findet Stefan Feier in seinen Hobbys Wandern, Modelleisenbahnen und Werken an seinen Cars. Das alles bereitet ihm einfach Freude.


Danke Stefan für dieses aufschlussreiche Gespräch und herzlich alles Gute in deinem neuen Beruf!

Üse Toni Galliker

Von Gaby Schneeberger

 

Toni Galliker wohnt seit 1984 in Flumenthal, ist mit Monika verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Aufgewachsen ist Toni mit zehn Geschwistern auf einem Bauernhof in Schwarzenbach LU. Ein Spruch seines Vaters, „liefere nit lafere“, hat ihn immer wieder angespornt, Dinge eigenständig anzupacken. Bei so vielen Kindern musste jedes seine Ausbildung selber finanzieren. Seine Erstausbildung absolvierte Toni an der Uni Zürich als Sekundarlehrer. Danach folgten Zusatzausbildungen in Human Ressource Management, Projetmanagement, Erwachsenenbildung und Coaching.

Damit auch seine Frau Monika ihren Beruf ausüben konnte, hat Toni manchmal Teilzeitstellen angenommen. Dank seiner exakten und zielorientierten Arbeitsweise konnte sich Toni stets die Jobs aussuchen, welche ihm zusagten. Seine positive Ausstrahlung und sein psychologisches Geschick haben ihm ermöglicht, Personen in schwierigen Situationen zu begleiten und zu unterstützen. „Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur sehen!“ Perspektiven haben - dies gibt einer Organisation wie jeder einzelnen Person Energie und lässt auch schwierige Herausforderungen besser meistern.“

 

Auch unsere Gemeinde profitiert von seiner enormen Vielseitigkeit. Er war im Gemeinderat, in der  Schulkommission, in der Finanzkommission, im Kirchgemeinde­rat und im Synodalrat der Röm.-Kath. Synode des Kt. Solothurn. Heute leitet er die Jugendkommission, den Kulturzirkel und ist Präsident der Kommission Mensch und Kultur. In all den Jahren hat er mit seinem Team unzählige Anlässe organisiert. Seit seiner Pensionierung ist Toni in Nonprofit-Organisationen aktiv. In der Caritas Kanton Solothurn und im Bezirksmusikverband Solothurn–Lebern amtet er als Präsident. Beim Solothurner Blasmusikverband ist er Veteranenobmann und beim Jazzclub Solothurn ist er Kassier!

 

Früher war Toni Langstrecken- und Orientierungsläufer. Heute findet er den Ausgleich in der Musik und in der Natur. Oft ist er im Schärenwäldli oder an der Siggern anzutreffen. Immer wieder findet er ein neues Projekt, welches er mit viel Elan und Wissen anpackt.

In der Kommission Mensch und Kultur habe ich ihn als kompetenten, hilfsbereiten und aufgestellten Menschen kennen und schätzen gelernt.

 

Ich wünsche Toni weiterhin so viel Energie für all seine Aktivitäten. Dies ist sein grösster Wunsch an die Zukunft. Danke Toni für dein grosses Engagement für unsere Gemeinde!

Unsere Präsidentin der Kommission Umwelt & Energie Franziska Maissen

Von Gaby Schneeberger


Franziska Maissen lebt seit 2 Jahren in Flumenthal. Aufgewachsen ist sie im Kandertal, Berner Oberland. Sie ist gelernte Laborantin, arbeitet aber seit Längerem nicht mehr auf diesem Beruf.


Im Jahr 2003 beteiligte sie sich für neun Monate mit der SWISSCOY an der internationalen friedensfördernden Mission Kosovo Force (KFOR) in Kosovo. Die gelernte Laborantin betreute dort den Bereich Wasserproduktion und Wasserhygiene.


Bevor Sie zu uns nach Flumenthal kam, lebte sie im kleinen französischsprachigen Dörfchen Soubey in der Nähe von Saignelégier. Dort führte sie einen Dorfladen und unterhielt sich mit den Leuten vorwiegend auf Französisch. Von 2009 bis 2013 war sie als Gemeinderätin zuständig für den Bereich Wasser und Abwasser. Da man auch in dieser kleinen Gemeinde selber anpacken musste, wurde Franziska Maissen gleich zur Klärmeisterin ernannt…


Franziska Maissen ist vorwiegend autofrei unterwegs. Sie besitzt kein Auto und solange alles so zu bewältigen ist, soll es auch so bleiben.  Sie ist sehr naturverbunden und liebt Tiere. Mit unserem Gemeindearbeiter, Heinz Wälti, hat Sie einen Kurs  über Neophytenbekämpfung besucht.


Während eines Gesprächs auf der Verwaltung Flumenthal wurde Franziska Maissen auf die offenen Stellen in einzelnen Kommissionen aufmerksam. Durch ihren Hintergrund bot sich ein Engagement in der Kommission Umwelt und Energie förmlich an. Sie kontaktierte die damalige Ressortleiterin, Marianne Würsch, und entschied sich, das Präsidium der Kommission Umwelt & Energie zu übernehmen. Seit dem 1. August 2015 ist Franziska im Amt.


Bestehende Anlässe und Abläufe möchte sie aufrechterhalten, aber mit der Zeit soll es auch Raum für Visionen geben. Vielleicht lässt sich die Abfallentsorgung optimieren, der Naturlehrpfad erweitern oder eine Projektwoche mit der Schule planen?


Das Finden von Mitgliedern und einem Ersatzmitglied für die Kommission Umwelt & Energie ist ihr ein grosses Anliegen. „Etwas Unterstützung wäre schon erfreulich!“


Ich wünsche Franziska Maissen herzlich alles Gute in ihrem neuen Amt, viel Freude, interessante Projekte und spannende Begegnungen in unserem schönen Flumenthal!

Üse Dorfgärtner Christoph Stooss

Von Gaby Schneeberger, Kommission Mensch & Kultur

Chrigu Stooss hat in Bettlach die Lehre als Landschaftsgärtner abgeschlossen und arbeitete danach sieben Jahre bei einer Gartenbaufirma in Zuchwil. Die Weiterbildung zum Obergärtner und Grünflächenspezialist runden sein Profil ab.

Auch in der Freizeit war er ein äusserst begehrter Mann: „Chrigu hesch schnäll Zyt...?“ Und so wagte er anfangs 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit. Heute führt er den Ein-Mann-Betrieb und seine Schwester erledigt die Büroarbeiten. In Ausnahmefällen kann Chregu auf eine Hilfskraft, auf Stefan Feier, zurückgreifen.


Sein Arbeitsgebiet ist hauptsächlich unsere Region, aber auf Anfrage kurvt er mit seinem „Lastwägeli“ auch gerne anderswo hin. In der Gemeinde geniesst er grosse Wertschätzung. Er freut sich über Aufträge von Privatpersonen und über Aufträge rund um das Schulhaus oder auf dem Friedhof.


Rasen-, Garten-, Sträucherpflege und Winterschnitt der Bäume sind seine Kernaufgaben. Dabei sind ihm Topqualität und eine zufriedene Kundschaft sehr wichtig. Für Beratung vor Ort nimmt er sich gerne Zeit. Aufgrund der Wetterabhängigkeit dieser Arbeit kommt es manchmal zu Verschiebungen oder zu kleineren Wartezeiten.

Gesundheit, Vitalität und Freude an der Natur sind die Grundlagen für diesen kreativen Beruf.


Das Euphonium-Spielen in der Musikgesellschaft Flumenthal oder das Tischtennisspielen bereiten ihm in der Freizeit grosse Freude. Seine offene und fröhliche Art ist ansteckend.


Wir wünschen Chregu alles Gute!

Üse Kirchgemeindepräsident Gerd Uebelhart

von Gaby Schneeberger, Kommission Mensch & Kultur


Seit 2009 ist Gerd Uebelhart Präsident der Kirchgemeinde. Er ist mit Monika verheiratet und ihre beiden Söhne sind beinahe erwachsen. Gerd kommt ursprünglich aus Rüttenen. Er ist leidenschaftlicher Schütze und Vizepräsident der “Galmis“. 1993 war er stolzer Schützenkönig beim Feldschiessen in Bellach und bis Ende Jahr ist er noch als Sektionschef tätig. Danach wird dieses Amt als Folge der Armeereform abgeschafft.


Katholische Kirchgemeinde Flumenthal-Hubersdorf

Die Kath. Kirchgemeinde Flumenthal-Hubersdorf umfasst das Gemeindegebiet dieser beiden Ortschaften und auch Teilgebiete von Hinterriedholz und Kammersrohr.


Die fünf Kirchenräte behandeln weltliche Themen. Sie sind verantwortlich für Betrieb und Unterhalt der Liegenschaften, sind Anstellungsbehörde und erheben Kirchensteuern.


Die Kirchgemeinde ist für sachliche und personelle Ressourcen zuständig und stellt diese der Pfarrei zur Verfügung.


Die Pfarrkirche Peter und Paul wurde 1513 erbaut und letztmals im Jahr 1999 renoviert. In Hubersdorf ist der Kapellenverein für den Unterhalt und Betrieb der Kapelle zuständig. Beide Gotteshäuser werden von beiden Konfessionen für kirchliche Anlässe und beispielsweise auch für Konzerte rege genutzt. Zudem steht im Pfarrhaus ein Saal für Vereins- und Privatanlässe zur Verfügung.
Weiter unterstützt die Kirchgemeinde diverse regionale Vereine und Institutionen, wie die Jugendarbeit Jaul, die MG Flumenthal, den Kirchenchor, die Frauengemeinschaft sowie den Kappelenverein. Auch beteiligt sie sich an Kosten für Lager und Exkursionen der Gemeindeangehörigen.


Wenn von der Pfarrei gesprochen wird, ist das Kirchenrecht oder das kanonische Recht angesprochen. Dieses regelt die internen Angelegenheiten der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfarrei Peter und Paul, welche neben dem oben genannten Gebiet zusätzlich Attiswil einschliesst, ist dem Bischof unterstellt und wird vom Gemeindeleiter Diakon Paul Bühler betreut. Sie beheimatet ca. 750 Katholiken. Der Religionsunterricht wird ökumenisch gestaltet. Die konfessionellen Kurse für Erstkommunion und Firmung finden ausserhalb des Schulunterrichtes statt.


In Flumenthal unterstützt ein Pfarreiteam den Gemeindeleiter und ist für das Jahresprogramm und für das Pfarreileben zuständig.
Der Seelsorger hat ausser dem Opfer- und Kerzengeld keine sleber verfügbaren finanziellen Mittel.

Ein wichtiger Teil der Seelsorge ist die Seniorenbetreuung und der Mittagstisch. Dieser wird von Frau Barbara Steiner mit viel Elan durchgeführt.


Was bringt die Zukunft?

Bischof Felix Gmür plant, das Bistum Basel, also mehrere Pfarreien bis Ende 2016 in einen Pastoralraum zusammen zu fassen. Somit würden von über 520 Gemeindeleitern neu noch 115 Pastoralleiter (Seelsorger) direkt vom Bischof geführt. Man könnte von einer Art Zweckverband sprechen, welche von einem Pastoralleiter geführt wird. Flumenthal-Hubersdorf wird zusammen mit der Pfarrei Günsberg (Balm, Niederwil und Kammersrohr), St.Niklaus (Rüttenen, Riedholz, Feldbrunnen) und Solothurn einen Pastoralraum mit über 7000 Katholiken bilden.

Bei den übrigen Angestellten in den Kirchgemeinden gibt es aber keine Zusammenschlüsse. Alles bleibt, wie es heute ist.


Zum Schluss nun unsere Standartfrage: Hat Gerd auch noch einen unerfüllten Traum? "Aber ja! Eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn in den weiten Osten! Das wünsche ich mir schon lange!"


Wir wünschen Gerd von Herzen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht
und danken ihm für diese wertvollen Ausführungen.

Üse Physiotherapeut 'Bane'

Von Gaby Schneeberger, Kommission Mensch & Kultur


Eigentlich heisst er Branislav Milosevic, ist 51 jährig, hat drei Kinder  und lebt seit 1987 mit seiner Frau in der Schweiz.


Bane ist 1987 als Physiotherapeut auf den Allerheiligenberg gekommen und hat im selben Jahr die Aufenthaltsbewilligung B erhalten. Seine Frau reiste kurz darauf nach. Nach drei Jahren wechselte Bane ins Bad Lostorf und blieb als leitender Therapeut bis das Bad im Jahr 2000 geschlossen wurde.  

Dort lernte er Herrn Skribic Senior kennen. Jener bot ihm an, neben seiner Arztpraxis eine Physiotherapie-Praxis zu gründen. So zog Bane mit seiner Familie nach Flumenthal. Er spricht sehr gut Deutsch plus Serbisch, Bosnisch und Kroatisch, was vielen Patienten zu Gute kommt. Die Kunden vom Bad Lostorf blieben ihm treu und nach kurzer Zeit konnte er seine Praxis personell erweitern. Heute arbeiten sie zu zweit.

Früher war Physiotherapie der Massage etwa gleichgestellt. Bane hat sich stets weitergebildet und weist heute ein breites Kompetenzspektrum auf: manuelle Therapie, craniosacrale Therapie, medizinische Trainingstherapie, Golfphysio, Bewegungstherapie, Entspannungstherapie, Massagen und im weiteren Sinn auch Wellness. Er strebt an, seine Patienten ohne Medikamente schmerzfrei werden zu lassen.

Seine Frau hat das Wirtschaftsstudium abgeschlossen und erledigt seine Buchhaltung.


Bewegung ist Bane sehr wichtig. Er fährt gerne Velo und geht oft schwimmen oder joggen. In der Schweiz ist er sehr gut integriert. Da er hier keine Verwandten hat, besucht er regelmässig seine Mutter in Serbien.


„Wenn ich älter bin möchte ich aus purer Freude weiterarbeiten und dadurch noch mehr Zeit für meine treuen Kunden haben. Etwas mehr Zeit für die Familie und für die Bewegung wären aber auch schön.“


Ich danke Bane herzlich für den wertvollen Einblick in seinen Alltag.

 

Tüe der d Rüggeglieder weh, wo vo osse ned chasch gseh,

de säg dim Huusarzt, du muesch e Therapie bim Bane neh!

Üse Gmeindsarbeiter Heinz Wälti

Heinz Wälti in voller Ausrüstung

Von Gaby Schneeberger, Kommission Mensch & Kultur


Zur Person - Heinz Wälti
, Jahrgang 1948, verheiratet, drei Kinder und zwei Grosskinder


Bevor Heinz bei uns im November 2011 die Teilzeitstelle als Gemeindearbeiter antrat, war er 33 Jahre lang beim  Kreisbauamt in Zuchwil tätig. Zuvor arbeitete er 12 Jahre als Maschinist bei der Firma Marti. Aber ursprünglich lernte er einmal den Beruf Käser.

Es gibt viel zu tun in unserer Gemeinde - nicht nur die Strassen sauber halten: Robidogs und Abfallkübel leeren, Neophyten bekämpfen und vor allem das Aarewägli begehbar machen, die Glascontainer und Umgebung sauber halten, Vorbereitungen treffen für den Winterdienst und den Werkhof vorbildlich aufräumen.

Natürlich wird alles feinsäuberlich auf den Arbeitsrapporten festgehalten, einen für die Umweltkommission und den anderen für die Werkkommission. Büroarbeit ist nicht seine Lieblingsbeschäftigung, viel lieber ist er in der Natur, an der frischen Luft erklärt mir Heinz. Immer wieder besucht er Kurse, damit er immer auf dem neusten Stand bleibt oder sich neue Dinge aneignen kann. "Man hat nie ausgelernt!", schmunzelt er.

Mit Freude erzählt er mir von seinen Hobbys: Motorsport, Holzskulpturen mit der Motor­säge herstellen und Pilze sammeln. Neu versucht er jetzt wieder mit dem 50 Meter Kleinkaliberschiessen aufzutrumpfen. Guet Schuss...!


Seinen grossen Wunsch - einmal nach Australien fahren - konnte er sich leider bis jetzt noch nicht erfüllen. Er hat sich damals für ein schönes Eigenheim entschieden, was auch immer viel zu tun gibt. Diese kleinen Koala-Bärli einmal in Natur zu sehen bleibt aber sein Traum.


Ich wünsche unserem wertvollen Heinzelmännchen Heinz noch viele schöne Momente beim Ausüben seiner Tätigkeit und danke Ihm für das nette Gespräch.